(Tödlich)

Grüne Mamba (Dendroaspis angusticeps)

Die Grüne Mamba hat einen langen,schmalen Kopf der sich kaum vom Hals absetzt.Ihr verbreitungsgebiet erstreckt sich von
Kenya über Tanganyika bis nach Mozambique.Sie lebt hauptsächlich auf Bäumen und Büschen.Ernähren tut sie sich von Vögeln,Eier und Säugetiere.Das Gift der Grünen Mamba ist halb so stark wie das der Schwarzen Mamba(Tödlich).Wer diese schöne und sehr Gefährliche Schlange pflegen möchte,benötigt ein geräumigesGiftschlangenterrarium mit vielen Kletterästen und reichlicher Bepflanzung.Der Bodengrund kann aus Sand mit Walderde vermischt werden.Sie wird ca.200-270cm lang.
Ein grosses Wasserbecken darf nicht fehlen.Die Temperatur beträgt zwischen 25-28° die in der Nacht absinken sollte.Mäuse und Hühnerkücken soll sie normalerweise annehmen.
Die Grüne Mamba sollte nur von erfahrenen Giftschlangenhaltern gepflegt werden.

(Tödlich)

Schwarze Mamba (Dendroaspis polylepis)

Diese Schlange ist schlank und hat einen muskulösen Körper.Die langen Giftzähne stehen vorn im Oberkiefer.Sie kommt in Mittel bis Südafrika vor.Wo sie meistens in trockenem Buschland vorkommt.Die Schwarze Mamba ist sehr ortstreu.Sie lebt in Höhlen,Felsspalten und unter verlassenen Termitenhügeln.Sie ernähert sich von Vögeln und Kleinsäugern.Das Gift der Schwarzen Mamba ist sehr wirksam.Bereits zwei Tropfen Mambagift reichen aus um einen erwachsenen Menschen zu töten.Zur Pflege dieser großen Schlange benötigt man ein sehr geräumiges,übersichtliches Trockenterrarium.Die einrichtung sollte mit einem großen Kletterast,Wasserbecken ausgestattet sein.Eine milde Bodenheizung wird örtlich empfohlen.Der Bodengrund kann aus groben Sand mit Gesteinsbrocken bestehen.Die Schlange wird ca.300-420cm lang und ist sehr Schnell.
Die Temperatur beträgt ca.25-30°.In der nacht können sie bis auf 20° absinken.
Auch hier gilt: Wer diese gefährliche Schlange halten will,sollte die nötige erfahrung mit Giftschlangen haben.

 

(Tödlich)

Westliche Diamantklapperschlange(Crotalus atrox)

Die Diamantklapperschlange hat den Ruf für die meisten Bissunfälle in den USA zu sein.Selbst bei nicht tödlichen ausgang,ist die Giftwirkung sehr schmerzhaft und führt zu schweren Gewebeschäden.Diese Scjange wird ca. 150cm.Der Körper ist kräftig,die Giftzähne lang.Sie ist sehr reizbar und greift schnell an.Das verbreitungsgebiet ist von Kalifornien über Texas bis nach Mexico.Die Art bewohnt trockene Steppen sowie Wüsten.Das Trockenterrarium sollte geräumig und hell sein.Der Bodengrund besteht aus Sand mit Lehm vermischt.Örtlich kann eine Bodenheizung vorhanden sein.Ein Trinkgefäß darf nicht fehlen.Die Temperatur sollte zwischen 25-33° und in der Nacht 18-20° betragen.Als Futter gibt man: Mäuse,Ratten und Hühnerkücken.Hühnerkücken sollten nicht zu oft gefüttert werden.Sie können Durchfall auslösen.
Wenn man noch nicht Sterben möchte,ist große Vorsicht mit diesen Schlangen geboten.

Kupferkopf (Agkistrodon contortrix)

Das Terrarium für den Kupferkopf muss die gleichen Anforderungen erfüllen wie für alle anderen Giftschlangen auch.Die einrichtung des Terrariums sollte eines Waldes nachempfunden werden.Der Bodengrund besteht aus Rindeneinstreu,Moospolstern,trockenem laub.Eine Wurzel bietet versteckmöglichkeiten.Ein wassergefäß muss als Trinkmöglichkeit vorhanden sein.Gelegentlich sollte das Terrarium Besprüht werden.Beim Reinigen des Terrariums sollte die Schlange im Schlupfkasten sein.Damit ein gefahrloses arbeiten im Terrarium möglich ist(Das gilt für alle Giftschlangen)
Der Kupferkopf wird zwischen 60-90cm lang.Es gibt auch ausnahmen bis 130cm.Er ernähert sich von Kleinsäugern,Vögeln,Echsen und Fröschen.Als Terrarium genügt ein mittelgroßes Becken.Die Schlange sollte man einzeln halten da Kannibalismus vorkommen kann.Es wird geschrieben das der Kupferkopf eine Anfängerschlange in die Giftschlangenhaltung ist.Die Temperatur im Terrarium beträgt 20-25° und in der Nacht 18-20°.Eine Winterruhe von 4-5 monaten bei 4-8° ist angeraten.Besonders wenn man Züchten will.Der Kupferkopf ist relativ gutmütig und versucht fast nie zu Beissen.
Wegen der Gutmütigkeit der Schlangen sollte man aber nicht vergessen das es eine Giftschlange ist

Weißlippen-Lanzenotter(Trimeresurus albolabris)

Die Lanzenotter hat einen dreieckigen,herzförmigen Kopf.Diese Schlange pflegt man in einem geräumigen und hohen Regenwaldterrarium mit vielen Kletterästen und reichlich Pflanzenwuchs.Sie benötigt eine hohe Luftfeuchtigkeit die durch häufiges Versprühen mit angewärmten Wasser erreicht wird.Die Schlange wird ca. 60-70cm vielleicht auch bis 90cm lang.Mit ihren gut entwickelten Greifschwanz kann sie sich im geäst festhalten.Die lanzenotter kommt in Nepal,Süd-China und auf Taiwan vor.Dort bewohnt sie die Ebene und das Hügelland.Sie ist Dämmerungsaktiv.Am tage sollte die Temperatur zwischen 25 und 30° liegen,die in der Nacht auf 22-24° sinken darf.Sie frisst willig Mäuse und kleine Ratten.Sie wird dem Giftschlangenanfänger empfohlen.Die Weißlippen-Lanzenotter ist eine sehr schön gefärbte und einfach zu Haltene Schlange.
Auch wenn sie nicht sehr giftig ist,sollte man sich nicht Beissen lassen.

(Tödlich)

Gabunotter(Bitis gabonica)

Die Gabunotter ist die dickste Giftschlange Afrikas.Das gewaltige Tier wird so dick wie ein menschlicher Unterschenkel.Der Kopf ist dreieckig.Sie kann 130-200cm groß werden.
Die Gabunotter ist meistens nachtaktiv,träge und beißfaul.Sie liegt gut getarnt im Waldlaub.
Wenn sie aber zubeißt,dann geschieht das mit großer Wucht,und die sehr langen Giftzähne(3-5cm)bohren sich tief ins gewebe.Das Gift ist sehr stark.Es enthält hämo-und neurotoxische Bestandteile.Wenn nach einem Biß keine sofortige Behandlung mit dem nötigen Maßnahmen einsetzt,dann endet es fast ausnahmslos mit den Tod.Sie frißt Nagetiere und andere Säugetiere die sie überwältigen kann.Wer diese gefährliche Schlange pflegen will,benötigt ein geräumiges Terrarium was schattig stehen sollte.Ein Baumstumpf oder Korkrinde stellt eine Unterschlupfmöglichkeit dar.Die Gabunotter liebt eine hohe Luftfeuchtigkeit.Der Bodengrund besteht aus Sand mit einer hohen schicht Waldhumus und Blättern.Sie benötigt keine hohe Temperatur(23-26°)
Bei dieser Schlange ist unbedingt vorsicht geboten 

Kreuzotter (Vipera berus) 


 

Die Kreuzotter sind meistens dunkel bis schwarz gezeichnet.Sie haben ein helleres Zickzackband auf dem Rücken.Ihr vorkommen erstreckt sich über fast ganz Europa.Sie bevorzugt ein Klima mit Temperaturschwankungen und hoher Bodenfeuchtigkeit.Ihr Unterschlupf ist unter Büschen,Wurzelstöcken und Steinen.Der Biss einer Kreuzotter ist selten Tödlich.Die folgen sind,Kreislaufstörungen,lokale Ödemen,Brechreiz sowie Muskel-und Gliederschmerzen.In der Gefangenschaft ist die Kreuzotter nicht gut haltbar.Das Terrarium sollte geräumig und der Umgebung der Schlange eingerichtet sein.Sie frisst Mäuse und Frösche.Die Temperatur beträgt am Tag 24-28° und in der Nacht unter 20°.
Der Bodengrund sollte aus Walderde mit vielen Moospolstern bestehen.Ein großes Trinkgefäß muss vorhanden sein.
Auf Grund des Naturschutzes sollte auf die Haltung der Kreuzotter verzichtet werden!

(Tödlich)

Grüngelbe Palmenlanzenotter(Bothrops lateralis)

Die Palmenlanzenotter kommt in Costa Rica und Panama vor.Dort bewohnt die kleine Schlange die Nebelwälder.Diese Schlange wird 60-80cm lang.Als Futter gibt man Mäuse und Vögel.Diese Lanzenotter benötigt kein großes Terrarium.Es wird als Urwaldterrarium mit vielen Pflanzen und reichlich Kletterästen eingerichtet.Die Temperatur liegt bei 20-23°C die in der Nacht auf 15°C abfallen darf.Ein großes Wasserbecken muss vorhanden sein.das Terrarium wird einmal Wöchentlich besprüht so das der Bodengrund aus Walderde mit Torf feucht gehalten wird.
Der Biss dieser Schlange ist sehr gefährlich

Blattgrüne Buschviper(Atheris squamiger)
Jungtier

Die Blattgrüne Buschviper kommt in Kamerun,Kongo,Uganda und Kenya vor.Sie hat einen kleinen Kopf mit großen Augen.Sie besitzt Dachziegelartige Schuppen.Die Färbung ist gelb bis gelbgrün.Diese Buschviper kann bis zu 80cm lang werden.Die kleine Viper bewohnt den tropischen Regenwald.Mit ihren Greifschwanz und der guten Tarnung ist sie kaum im dichten Blattwerk zu entdecken.Sie frisst Mäuse,Vögel:Die Haltung dieser Schlange wird in einem hellen Regenwaldterrarium mit verzweigten Kletterästen und reichlich Pflanzen empfohlen.Ein Wassergefäß muss vorhanden sein.Als Bodengrund eignet sich Walderde die mit Torf vermischt ist.Die Tagestemperatur beträgt 24-30°C die in der Nacht auf 20-22°C sinken darf.Die Luftfeuchtigkeit wird durch häufiges besprühen des Terrariums hoch gehalten.
Ihr Gift ist nicht sehr wirksam.Aber Vorsicht ist geboten


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