Die Riesenschlangen

 

Seit jeher gehören Schlangen zu den faszinierenden Tieren der Menschheit.Sie flößen den Menschen Respekt und Furcht,aber auch Bewunderung ein.Es gibt über 80 Arten von Riesenschlangen.Unter ihnen gibt es wirkliche Riesen die über 9 Meter und mehr werden.Aber auch Zwerge die kaum länger als 50 cm sind.Von den über 80 Arten können nur 6 Arten richtig groß werden.Zu den größten der großen gehören die Anakonda,der Netzpython, der Felsenpython,der Amethystpython,der Tigerpython und die Abgottschlange.Sie alle können eine Länge von über 5 Metern erreichen.Schlangen wachsen ihr ganzes Leben.Sie sind also nie ausgewachsen.Es werden immer wieder Horrorgeschichten erzählt von Schlangen die über 20 Meter waren und einen Menschen gefressen haben.Es gibt keine 20 Meter Schlangen.Natürlich könnte eine Anakonda,Netzpython und Felsenpython einen Menschen fressen.Der Tigerpython und die Abgottschlange können auch noch gefährlich für einen Menschen werden.Aber alle Schlangen in der freien Wildbahn sind sehr Scheu und meiden den Kontakt mit der Menschheit.Wenn sie allerdings in die enge getrieben werden,dann beißen sie auch zu.Leider werden immer noch viele Schlangen getötet.Sei es wegen ihrer Haut oder durch Unwissen.


Große Anakonda(Eunectes murinus)

Die Große Anakonda kommt in Brasilien,Columbien,Peru und Venezuela vor.Sie kommt immer in der Nähe von Wasser vor.Diese Schlange ist eine gute Schwimmerin und kann sehr lange unter Wasser bleiben.Die Anakonda frisst Fische,große Säugetiere und Vögel.Die Anakonda bringt lebende Junge zur Welt.Wer diese riesige Schlange pflegen möchte benötigt ein Zimmerterrarium mit einem Kletterbaum und einem großen Wasserbehälter.Die Wassertemperatur soll 26-29°C betragen.Die Tages und Nachttemperaturen liegen bei 26-33°C.Die Anakonda verlässt das Wasser manchmal tagelang nicht.Die Große Anakonda ist sehr bissig.Was sie einmal gepackt hat,lässt sie nicht mehr los.Man sollte ihr also nicht zu nahe kommen.Sie hat lange nach hinten gebogene Zähne.Diese Riesenschlange wird über 9 Meter Lang.
Es ist also Vorsicht mit dieser Schlange geboten


Königspython (Python regius)

Der Königspython kommt in Westafrika vor.Der Körper ist sehr kräftig.Er lebt in der Savanne,im Busch und meisten auch in der Nähe von Wasser.Der python ist sehr ruhig und friedlich.Er wird auch Ballpython genannt weil er sich bei Gefahr zusammenrollt.Da der Python nicht sehr groß wird(90-120cm)benötigt er auch ein nicht sehr großes Terrarium.Im Terrarium darf ein Kletterast und ein Wasserbehälter nicht fehlen.Als Bodengrund kann man Sand,Torf oder Walderde verwenden.Die Lufttemperatur beträgt am Tag28-32°C und in der Nacht 22-25°C.Lokal kann die Temperatur auch am Tage bis 35°C sein.Wichtig ist auch das dem Python Versteckplätze geboten werden.Die Fütterung ist etwas Schwierig.Nicht jede Königspython nimmt Mäuse als Futter an.Manche Schlangen fressen nur Wüstenrennmäuse(Gerbil)und weigern sich an normale Mäuse zu gehen.
Der Königspython ist nichts für Anfänger in der Schlangenhaltung 


Rote Regenbogenboa(Epicrates cenchria cenchria)

Die Regenbogenboa ist eine schlanke aber muskulöse Schlange.Der Schwanz ist als Greiforgan ausgebildet.Sie erreicht eine Länge von ca.180-230cm.Die Rote Regenbogenboa kommt in Costa Rica bis nach Argentinien vor.Dort bewohnt sie Wälder,Busch und Felsregionen.Das Terrarium muß geräumig,mit einem Kletterbaum und großen Wasserbecken ausgestattet sein.Der Bodengrund besteht aus einen Gemisch Sand,Torf oder Walderde.Die Temperatur beträgt 26-33°C am Tag und in der Nacht 22-25°C.Fressen tut sie Vögel und Säugetiere.Sie ist nicht sehr bissig,kann aber mit ihren scharfen Zähnen böse Wunden verursachen.Am Abend wird sie munter und verlässt dann ihr Versteck.Sie ist einfach zu Halten und macht keine probleme beim Fressen.Das Terrarium sollte regelmässig besprüht werden damit die Luftfeuchtigkeit etwas hochgehalten wird.
Eine sehr Schöne Schlange

Braune Regenbogenboa(Epicrates cenchria maurus)

Auch diese Regenbogenboa kommt in Costa Rica und Kolumbien vor.Sie wird in gleicher weise gehalten wie die Rote Regenbogenboa.Nur nicht so feucht.Auch das Futter ist das gleiche.Sie verliert leider im Alter an farbe was sie etwas unscheinbar aussehen lässt.
Eine leicht zu Pflegende Schlange


Gartenboa(Corallus enydris enydris)

Die Gartenboa kommt in Bolivien und Brasilien vor.Sie benötigt ein geräumiges hohes Terrarium mit vielen Kletterästen.Die Temperatur soll zwischen 25 und 32°C liegen und in der Nacht leicht abfallen.Sie frisst gern Mäuse.Die Gartenboa wird 2-2,5Meter lang.Junge Gartenboas müssen teilweise lange gestopft werden bis sie selbstständig fressen.Sie ist sehr aggressiv und greift schnell an.Und wird mit ihren messerscharfen Zähnen schmerzhaft zubeißen.Dazu kommt noch die enorme Reichweite der Schlange.Ein Wasserbehälter sollte auch vorhanden sein.
Vorsicht vor ihren Zähnen.Sie ist sehr schnell


Felsenpython(Python sebae)

Der Felsenpython lebt in Westafrikas Savannen und in der Nähe von Gewässern.Dieser Python wird über 6Meter lang und ist eine sehr schwere Schlange.Wer diese Schlange Halten will,benötigt ein Zimmerterrarium mit einer stabilen Ausstattung.Die Temperatur beträgt 28-33°C und in der Nacht kann diese auf Zimmertemperatur abfallen.Die Luftfeuchtigkeit soll bei 70% liegen.Ein großes Badegefäß sollte vorhanden sein.Auch muß regelmässig gesprüht werden.Die Fütterung ist einfach.Es wird alles gefressen was überwältigt werden kann.Ein kräftiger Kletterbaum darf nicht fehlen.
Man darf ihn nicht zu nahe kommen wenn man nicht gefressen werden will


Tigerpython (Python molurus)

Der Tigerpython ist eine der bekanntesten Schlangen.Er ist sehr kräftig und wird über 5 Meter Lang und wiegt dann über 90 kg.Dieser Python kommt in den gesamten asiatischen Tropen vor.Er bewohnt die Regen und Bergwälder sowie Busch und Graslandschaften.Wer den Tigerpython halten möchte,benötigt ein sehr großes Terrarium mit stabiler Einrichtung in die ein Kletterbaum der verschraubt wird.Sowie ein großes Wasserbecken und an der Rückwand einige Ablagen vorhanden sein müssen.Für einen großen Tigerpython sollte das Terrarium nicht unter 4 x 2 x 2Meter sein.Die Temperaturen liegen zwischen 28-33°C die in der Nacht auf 23-25°C absinken darf.Die Luftfeuchtigkeit wird durch mehrmaliges besprühen hochgehalten. Der Tigerpython frisst jedes angebotene Futter.Nicht zu oft Füttern.Er verfettet leicht.
Eine gut zu haltende Riesenschlange.Aber Vorsicht,sie ist sehr Kräftig


Abgottschlange(Boa constrictor)

Die Boa constrictor dürfte die am meisten gehaltene Riesenschlange in den Privaten Terrarien sein.Ihr Name ist jeden Menschen ein begriff.Die Abgottschlange kommt in ganz Mittel und Südamerika vor.Dort bewohnt sie den Regenwald und kommt auch in der Buschlandschaft vor.Aber immer in der Nähe vom Wasser.Die Schlange wird sehr groß.Es wird berichtet das es 5Meter lange Tiere geben soll.Aber normalerweise bleiben sie kleiner.Wenn man eine 3,50 Meter lange Schlange vor sich hat,ist das schon ein prächtiges Tierchen.Gepflegt wird die Boa constrictor in einem geräumigen Terrarium mit Ablagen und einen kräftigen Kletterbaum.Eine große Badegelegenheit muss vorhanden sein.Die Tagestemperatur beträgt 28-30°C und in der Nacht kann sie auf 22-25°C absinken.Das Terrarium wird öfters besprüht um die Luftfeuchtigkeit hoch zu  halten.Der Bodengrund kann aus Sand oder Sand/Torfgemisch sein.Sie geht problemlos an das angebotene Futter.Man sollte vorsichtig füttern da sie schnell verfetten können.
Eine gutmütige Schlange die nicht so schnell zubeißt


Rosenboa(Lichanura trivirgata

Die Rosenboa ist eine kleine Riesenschlange die nur 80-100cm lang wird.Diese Schlange kommt in Südkalifornien bis nach Mexiko vor.Dort bewohnt sie die Steppen,Wüsten und felsiges Gelände sofern Wasser in der Nähe ist.Rosenboas sind eigentlich Bodenbewohner,die aber auch gut Klettern können.Die Nahrung besteht aus Mäusen und Vögeln.Da die Boa nicht nur in der ecke liegt,benötigt sie ein geräumiges Terrarium.Die Temperatur beträgt am Tag 26-30°C die in der Nacht bis auf 20°C fallen können.Ausgewachsene Rosenboas können 2 halbwüchsige Mäuse in der Woche zu fressen bekommen.
Es ist eine gutmütige Schlange die nur selten zubeißt


Sandboa(Gongylophis muelleri)

Die Sahara-Sandboa kommt in Senegal,Mali,Elfenbeinküste und Nigeria vor.Da sie recht klein bleiben,benötigt man auch kein großes Terrarium.Die größe von 60x40x40cm sollte jedoch nicht unterschritten werden.Besser ist natürlich ein 100x50x50cm großes Terrarium.Gefüttert werden die Sanboas mit nestjungen Mäusen die mit der Schlange dann mitwachsen sollten.Ein kleines Trinkgefäss muss vorhanden sein.Als Bodengrund verwendet man Wüstensand.Die einrichtung muss fest sein.Damit sie nicht beim Wühlen untergraben werden kann und die Schlange sich verletzt.Auch kann ein kleiner Kletterast im Terrarium sein,der aber selten genutzt wird.Die Temperatur für Sandboas soll 25°C betragen Lokal sollen 32°C sein.Nachts geht die Temperatur auf 24-27°C zurück.
Eine Liebenswerte Schlange die sehr selten beißt

 

Datenschutzerklärung
Kostenlose Homepage erstellen bei Beepworld
 
Verantwortlich für den Inhalt dieser Seite ist ausschließlich der
Autor dieser Homepage, kontaktierbar über dieses Formular!